Restaurant in Aachen auf der Kippe

aachen
Restaurant #71 am Aachener Holzmarkt

Wer dieses Jahr im McDonald’s-Restaurant am Holzgraben in Aachen einen Big Mac kaufen will, wird zunächst einmal vor verschlossener Tür stehen. Das am 10. Juni 1978 eröffnete Restaurant wird etwa drei Monate für dringend notwendige Renovierungsarbeiten schließen.

Dabei hätte es, wie die Aachener Zeitung berichtete, auch zum endgültigen Aus kommen können. Der Franchisenehmer, die A+D Schröder GmbH, hat als Miteigentümer der Immobilie eine anderweitige Nutzung in Betracht gezogen. Erst auf Druck der Gewerkschaft Nahrung Genuss Gaststätten wurde eine Betriebsvereinbarung geschlossen, die einen Weiterbetrieb garantiert.

Andernfalls wäre die Aachener Innenstadt zum ersten Mal seit fast 40 Jahren komplett ohne McDonald’s-Restaurant. Die von den Eltern des heutigen Franchisenehmers Dietmar Schröder, Adolf und Gerda, 1977 eröffnete Restaurant am Markt, direkt zu Fuße des berühmten Rathauses, schloss bereits 2007.

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McDonald’s am Kurfürstendamm: Keine glückliche Verbindung

Der Kurfürstendamm ist zweifelsohne die bekannteste Straße Berlins – und in ihrer touristischer Bedeutung vergleichbar mit etwa der Avenue des Champs-Élysées in Paris, dem Wenzelsplatz in Prag oder der 5th Avenue in New York.

Entsprechend selbstverständlich erwartet man auch, dass eine internationale Marke wie McDonald’s dort vertreten ist, idealerweise auch noch mit einem repräsentativen Store.

Tatsächlich tat sich McDonald’s lange schwer, in Berlin überhaupt Fuß zu fassen. Zu kompliziert schien die Logistik in der geteilten Stadt: Die Ware hätte entweder auf dem Landweg durch das Gebiet der DDR oder per Flugzeug angeliefert werden müssen.

Erst am 1. März 1983, zwölf Jahre nach dem deutschen Markteintritt, wurde gegenüber des berühmt-berüchtigten Bahnhof Zoo am Hardenbergplatz der erste Store eröffnet. Am nur wenige hundert Meter entfernten Ku’damm wollte der Berliner Senat zunächst keine amerikanischen Burgerrestaurants sehen.

Eine Einstellung, die er nur ein Jahr später revidierte: Am 19. April 1984 eröffnete das zweite Berliner Restaurant in der Hausnummer 34. Genau zehn Jahre später, am 20. Mai 1994 folgte dann in der Hausnummer 11 ein zweiter Ableger vis-à-vis der Gedächtniskirche.

Ein weiteres Jahrzehnt später war für beide Restaurants Schluss: 2002 und 2004 schlossen die beiden Stores wieder.

Die Vorzeigestraße der längst wiedervereinigten Bundeshauptstadt war wieder ohne eine Niederlassung des weltgrößten Burgerbraters.

Ein Zustand, der sich erst im Oktober 2011 wieder ändern sollte: Unweit des alten Standortes eröffnete am Ku’damm 15 ein neuer Flagship-Store.

Aber auch hier droht nun schon wieder das Ende: Ein Investor hat das Gebäude, das seit Wochen unter Fassadenschäden leidet, gekauft. Und plant nun eine Entkernung mit anschließender Vergrößerung. Den ersten Mietern wurde bereits gekündigt. Ob sich auch McDonald’s darunter befindet, ist bislang nicht bekannt. Man stehe mit den neuen Eigentümern in Verhandlung, allerdings mit offenem Ausgang, teilte Franchisenehmer Oliver Mix dem Tagesspiegel mit.

Die ebenfalls betroffene Modekette Benetton kündigte bereits an, sich gerichtlich zu wehren. Ein Schritt, den im Ernstfall vermutlich auch McDonald’s gehen wird. Denn es ist davon auszugehen, dass die Company über einen langfristigen Mietvertrag verfügt und kein Interesse hat, ihr mit Millionenaufwand erst eröffnetes Restaurant nach nur fünf Jahren wieder zu schließen und abermals nicht auf dem Ku’damm präsent zu sein.

 

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Franchisenotizen III

Auch im vierten Quartal 2015 gibt es wieder einiges neues von der Franchisenehmerfront zu berichten: Drei Franchisenehmer verabschiedeten sich aus der McDonald’s-Familie, zwei neue kamen hinzu, einer tritt kürzer, einer expandiert weiter …

  • In Stuttgart gibt Jakob Faltermeier, seit 1978 Partner von McDonald’s (er eröffnete am Rotebühlplatz den zweiten Store in der schwäbischen Landeshauptstadt) zwei seiner fünf Restaurants an Michael Betzien ab: Das in der Schulstraße sowie das am Flughafen.
  • Aus „persönlichen Gründen“ übergab Detlef Hochstein zum 1. November seine beiden Erdinger Restaurants an Michael Heinritzi. Dessen allein in Deutschland nunmehr 33 Standorte umfassendes Imperium reicht damit nun auch in den Norden Münchens. Heinritzi kündigte gegenüber dem Münchner Merkur bereits an, den älteren Store in der Otto-Hahn-Straße umgehend auf den modernsten Stand zu bringen.
    Detlef Hochstein war für McDonald’s Deutschland u.a. Leiter des Franchising-Büros und Finanzvorstand des Deutschen Franchise-Verbands, bevor er 2011 zwei Restaurants in Erding lizensierte.
  • Ein nahezu identischer Fall spielte sich zur gleichen Zeit in Dorsten ab: Hubert Strittmatter, zusammen mit seiner Frau Silke seit 17 respektive neun Jahren Franchisenehmer von zwei Filialen tritt sein Geschäft ebenfalls aus „persönlichen Gründen“ an den in der Region mit elf Restaurants bereits etablierten Thilo auf’m Kamp ab.  Dieser kündigte gegenüber der Dorstener Zeitung an, beide Stores umgehend auf den modernsten Stand zu bringen. Ähnlichkeiten zur Meldung vorher sind kaum auffällig …
  • Welche Gründe Stefan Schmitz im beschaulichen Büdelsdorf bewegt haben, sein (einziges) Restaurant abzugeben, konnte ich leider noch nicht in Erfahrung bringen. Fakt ist nur, das Neu-Inhaber Eugen Jüchter nun neun Standorte in Schleswig-Holstein betreibt.
  • München hat einen neuen Franchisenehmer: Die REINERS Systemgastronomie GmbH & Co. KG hat die bislang Company-geführten Restaurants in der Zweibrückenstraße und in der Regerstraße übernommen. Wer sich hinter dem Namen verbirgt, konnte ich bislang nicht herausfinden. Der Firmensitz in bester (sprich teuerster) Innenstadtlage, gleich neben Marienplatz und Viktualienmarkt (und dem Restaurant im Tal, das aber nach wie vor der Company gehört), lässt aber darauf schließen, dass die Gesellschaft wohl größeres vor hat. Neben McDonald’s Deutschland selbst, Sabine Reisert plus ihrer Fast Food Restaurantbetriebe GmbH, der A+M Systemgastronomie GmbH und der Allrestro GmbH ist die neue Firma damit übrigens der insgesamt fünfte Restaurantbetreiber in der Stadt.
  • Von München schauen wir nach Berlin, wo McDonald’s Deutschland Inc. ebenfalls ingesamt vier Restaurants an Franchisenehmer abgegeben hat: Jeweils zwei an Oliver Mix (am Hardenbergplatz und in der Wrangelstraße) und zwei an Stefan Warweitzki (Kantstraße und Wilmersdorfer Straße). Mix kommt damit auf sechs Stores, Warweitzki dürfen wir neu im Geschäft begrüßen.
  • Und zum Schluß ein weiterer Blick in eine Großstadt, dieses Mal nach Frankfurt am Main: Dort hat Torsten Somborn, der sich für die Schließung des Restaurants im Main-Taunus-Zentrum Sulzbach hier auf der Seite einige Kritik anhörten durfte, die Restaurants in der Hanauer Landstraße sowie in der Borsigallee von der Company übernommen.

Stand 1. Januar 2016 gibt es damit 1480 Restaurants in Deutschland, davon 189 (12,8%) im Besitz der Company.
Beim letzten Franchisereport waren es noch 197  von 1478 Restaurants (14,3%).

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Zweites neues Autobahn-Restaurant entsteht bei Gelsenkirchen

Bei Gelsenkirchen wird das zweite neue Restaurant im Rahmen der Kooperation zwischen McDonald’s und der Autobahn Tank & Rast GmbH entstehen.

Standort wird die Raststätte „Resser Mark“ an der A2 in Fahrtrichtung Oberhausen sein.

Wie auch schon bei der ersten Neueröffnung in der Nähe von Augsburg handelt es sich um eine ehemaligen Burger King-Filiale.

Die Restaurantnummer wird 1730 lauten, die Eröffnung dürfte noch im Januar über die Bühne gehen. Damit erhöht sich die Zahl von in Autobahnrastätten integrierte Restaurants auf 14.

Update 5. Januar 2016:
Das Restaurant hat inzwischen offiziell geöffnet, Franchisenehmer ist auch hier die Autobahn Tank & Rast QSR GmbH.

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Heimlich, still und leise

Heimlich, still und leise hat in der Nähe von Augsburg das erste Restaurant aus der im Sommer vereinbarten Kooperation zwischen der Autobahn Tank & Rast GmbH und McDonald’s Deutschland eröffnet.

Anders als bei der Vorstellung der Zusammenarbeit, die bis 2019 immerhin 100 neue Restaurants an die deutschen Autobahnen bringen soll, war das erste sichtbare Resultat keinen der beiden Kooperationspartner eine Mitteilung wert. Lediglich das Branchenjournal cafe-future.net berichtete.

Das Restaurant befindet sich an der A8, Fahrtrichtung Stuttgart, in der Rastanlage „Augsburg-Ost“. Die von cafe-future.net veröffentlichten Bilder zeigen ein Restaurant in Satellite-Größe, das aber das volle Produktsortiment anbietet. Ein Dual-Point-Bestellsystem ist ebenfalls sichtbar, ob es auch Made-for-you gibt, geht aus dem Foto nicht hervor. Die Restaurantnummer ist übrigens 1729, Franchisenehmer ist die Autobahn Tank & Rast QSR GmbH.

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Tauberbischofsheim hat wieder einen McDonald’s

Das neue McDonald's-Restaurant in Tauberbischofsheim
Das neue McDonald’s-Restaurant in Tauberbischofsheim

Am frühen Morgen des 12. August 2014 wurde das Tauberbischofsheimer Restaurant durch einen Brand und eine anschließende Explosion schwer beschädigt.

Nach mehr als einem Jahr – und damit deutlich später als von Franchisenehmer Peter Bohnet erhofft – hat nun das von Grund auf neu gebaute Restaurant wiedereröffnet.

Ursprünglich war die Wiedereröffnung schon für April geplant – doch mehrere Faktoren machten einen Strich durch die Rechnung teilte Bohnet dem Nachrichtenportal FNWeb mit. Auf der einen Seite die Versicherungen, die nach Klärung der Schuldfrage immer wieder alte Pläne einsehen wollten. Auf der anderen Seite die Stadt Tauberbischofsheim, die Vorkehrungen für den Hochwasserschutz forderte. Immerhin fließt direkt hinter dem Gebäude die Tauber vorbei. Schließlich saßen mit Bohnet, McDonald’s und dem Gebäudeeigentümer drei Parteien am Tisch, deren Interessen unter einen Hut gebracht werden mussten.

Nachdem dies Anfang Sommer erledigt war, konnte der Bau beginnen und die nun für Ende September geplante Eröffnung fand planmäßig statt.

Entstanden ist ein modernes Restaurant, das sich architektonisch stark an seinen Vorgänger anlehnt. Einzig das McCafé wurde stark eingedampft: Wo es vorher an einer eigenen Theke das komplette Sortiment gab, wurde es nun auf Express-Größe reduziert.

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Traditions-McDonald’s in Garmisch schließt 2016

McDonald's-Restaurant am Marienplatz in Garmisch-Partenkirchen
Foto aufgenommen von W. W. Watson  (modifiziert)

In Garmisch-Partenkirchen wird eines der ältesten und traditionsreichsten McDonald’s-Restaurants in Deutschland bald schließen.

Wie der Münchner Merkur heute berichtete, wird Franchisenehmer Michael A. Heinritzi den Standort am Marienplatz in dem bayerischen Wintersportort mit Auslaufen des Mietvertrags im Herbst 2016 aufgeben.

Das Restaurant befindet sich seit 1975 in der Innenstadt der Ortsteil Garmisch. Ein weiteres Restaurant mit McDrive und McCafé befindet sich seit 1986 in der Partenkirchener Ortshälfte.

Als Gründe führt Heinritzi die nicht mehr ausreichenden Platzverhältnisse und die fehlende Möglichkeit, ein McCafé zu integrieren oder auf Made-for-you umzustellen an.

Ganz aufgeben möchte der Franchisenehmer den Standort Garmisch indess nicht: Er ist laut eigener Aussage bereits auf der Suche nach einer geeigneten Immobilie, bislang aber noch nicht fündig geworden.

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100 Meter weiter

Am Rande der Fußgängerzone, direkt gegenüber des Bahnhofs, an einer zweispurigen Bundesstraße gelegen befand sich seit 1982 das innerstädtische McDonald’s-Restaurant im münsterländischen Rheine.

Erst vor wenigen Jahren wurde der Instore von Franchisenehmer Christian Eckstein (mit 22 Restaurants einer der größten Deutschlands) aufwendig umgebaut: Innen komplett renoviert, außen behutsam an die neue, grüne Corporate Identity angepasst. 2014 startete sogar noch der Pilotversuch eines Heimlieferservices.
Die Zukunft schien also erst einmal gesichert, trotz Abwesenheit von McDrive und McCafé.

Zumal die Konkurrenz durch Burger King auch noch wegfiel: Deren Drive-Restaurant, 100 Meter die Straße runter, schloß zum Jahresende 2011, als es zwischen Burger King und Franchisenehmer Martin Merkert zu „Meinungsdifferenzen“ kam. In Rheine spekulierte man eher über finanzielle Probleme.

Vierzehn Tage später musste Merker, dem auch die Immobilie gehörte, tatsächlich Insolvenz anmelden – damit waren auch seine Pläne, in dem Gebäude eine KFC-Filiale zu eröffnen, hinfällig. Zumal wenige Tage vor Schließung auch noch ein Brand weite Teile der Haustechnik zerstörte und das notwenige Investitionsvolumen noch einmal erhöhte. Das Gebäude blieb in Folge dessen leerstehend und drohte zur Ruine zu verkommen.

Nach längeren rechtlichen Auseinandersetzungen konnte dieses Jahr dann die Ehefrau von Martin Merker das Gebäude übernehmen und vermietete es prompt an McDonald’s Deutschland.

Damit waren die Weichen für den Umbau zu einem modernen McDonald’s-Restaurant mit Drive, Cafe und Made-for-you gestellt – und das Aus für den in Sichtweite befindlichen alten Store besiegelt. Mit der Eröffnung der neuen Filiale (#1726), am Rande der Fußgängerzone, direkt gegenüber des Bahnhofs, an einer zweispurigen Bundesstraße gelegen schloss es am 22. September für immer seine Türen.

Vorerst vorbei ist es auch mit dem Lieferservice in Rheine: Diesen gibt es fortan nur noch in Osnabrück. Dafür gibt es jetzt  Tischservice.

Wer sich noch einmal in Nostalgie schwelgen will: Kollege McKroes hat auf Flickr ein schönes Foto vom Restaurant vor der Renovierung, auf der Facebook-Seite von Franchisenehmer Eckstein finden sich weitere Fotos sowohl vom alten als auch vom neuen Store.

Ergänzung vom 8. Oktober:
Nicht verschweigen möchte ich natürlich die Postanschrift für’s Navi: Sie lautet Otto-Bergmeyer-Straße 2.

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Restaurant im Main-Taunus-Zentrum Sulzbach geschlossen

Das Restaurant im Sulzbacher Main-Taunus-Zentrum hat geschlossen. Damit verfügt das älteste und drittgröße Einkaufszentum Deutschlands über keinen Store mehr.

Dies kommt einerseits nicht ganz unerwartet, denn obwohl als Freestander angelegt, verfügte das Gebäude über keinen McDrive und befand sich zudem am Rande des Parkplatzes in einiger Entfernung zu den Ladenpassagen. Auch wurde das 2000 eröffnete Restaurant bis zuletzt nicht in einem der neuen Designs umgestaltet. Entsprechend ergebnislos suchte man nach einem McCafé.

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Einziger Pluspunkt dürfte demnach zuletzt die Lage direkt neben dem zielgruppenkompatiblen Kinopolis-Multiplex gewesen sein.

Ob das westlich von Frankfurt gelegene Einkaufszentrum des Marktführers ECE tatsächlich dauerhaft ohne McDonald’s bleiben wird, steht in den Sternen. Bislang lassen sich in der einschlägigen Presse weder Informationen über die Umstände des Endes noch über etwaige Zukunftspläne finden.

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Franchisenotizen

In dieser neuen Rubrik möchte ich in unregelmäßigen Abständen auf Änderungen in der Franchisenehmer-Landschaft hinweisen.

Legen wirlos, es gibt einiges zu berichten:

  • Nur eine kleine Änderung, dafür aber in meinen Augen eine sehr interessante: Der Store in der Erlanger Gundstraße geht von der Company an die Petra KG. Diese betreibt ansonsten nur die Filiale in Kitzingen – rund 100 Straßenkilometer entfernt. Die Petra KG gehört allerdings, so wie auch die AMOH Gastro KG, zu Ernst Oude Hengel, der unter verschiedenen Firmenbezeichnungen sieben weitere Restaurants in Ober-, Mittel- und Unterfranken führt.
    Interessant ist das für die Zukunft des McDrive am Hafen der Hugenottenstadt: Der Store wurde seit seiner Eröffnung Sommer 1997 noch nicht renoviert und liegt auch meiner Meinung nach ziemlich bescheiden abseits der Hauptverkehrsrouten in einer Seitenstraße. Die von mir schon befürchtete Schließung dürfte damit erst mal vom Tisch sein.
    Bemerkenswert auch: Die beiden anderen Erlanger Restaurants wurden schon vor einiger Zeit von Bernd Ropot übernommen – damit gibt es nun zwei Franchisenehmer in der Stadt.
  • Unspektakulärer ist dafür die Übernahme der bislang companygeführten Filialen in Kirchheim und Ismaning durch Michael Heinritzi, der sein Imperium damit auf 30 Stores in Deutschland ausbaut.
  • Der Store im Stuttgarter Hauptbahnhof  geht ebenfalls von der Company an Michael Betzien, der nun drei Restaurants in der Schwabenmetropole führt.
  • Reine Namenskosmetik betrieb Stefan Hettich: Seine Restaurants in Freudenstadt und Horb am Neckar firmieren nun unter „ama Systemgastronomie KG“, Nagold (wie vorher schon Calw) nun als „ash Systemgastronomie GmbH“.
  • Die Erik Huber Systemgastronomie, bislang im Landkreis Offenbach vertreten, übernimmt mit dem Restaurant an der Sprendlinger Landstraße nun auch ein Restaurant in Offenbach selbst. Das zweite am Kaiserlei verbleibt (vorerst?) im Besitz von McDonald’s Deutschland selbst.
  • In Leipzig gesellt sich zu McDonald’s Deutschland, Gerd Vogel und Mike Kraft mit der „Stefan Timme Systemgastronomie e.K.“ ein vierter Betreiber hinzu: Er übernimmt die Stores in der Saarländer  Straße, in der Petersstraße sowie am Brühl von der Company.
  • Besagter Gerd Vogel überführt ebenfalls zwei Zweigstellen in Franchisehände. Grimma und das Restaurant an der Autobahnraststätte „Muldental Nord“ (A 14) gehören fortan ihm.
  • Und auch in der Welfenstadt Braunschweig gibt es nun drei Betreiber: Zum alteingesessenen Dietmar Schmitz gesellt sich Barbara Rieke, die bereits im Harz mehrere Restaurants betreibt. Sie übernimmt die Drives in der Hansestraße und in der Hamburger Straße. Einzig das jüngste Restaurant in der Stobwasserstraße bleibt im Besitz der Company.
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